4.12.2016 | 04:54


 


Reise nach Taormina

Auf meines Vaters Spuren
tickten langsamer die Uhren.
Die herrliche Natur nahm mich ganz ein,
mochte immer hier in Taormina sein.

Als ich es schon aus der Ferne sah,
war es meinem Herzen so unglaublich nah.
Sah das helle gleißende Licht,
die weiße, überschäumend tosende Gischt.

Das wundervoll azurblaue Meer
erquickte mein Herz gar sehr.
Sonnenstrahlen berührten sanft den Strand,
worauf einst mein Vater einmal stand.

Wie ein Feuerwerk der Gefühle in mir tobte,
ich tausendmal seine Schönheit lobte.
Die mich erwärmende Sonne
erfüllte meine Seele mit lieblicher Wonne.

Das herrlich bunte Blütenmeer
entzückte mein Auge gar sehr.
Fühlte mich vom großen Glück benommen,
nun war ich endlich angekommen.

Gabriele Seck

aus »AUSGEWÄHLTE WERKE XVIII«

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